Aktuelles & Ratgeber

Wissenswertes rund um Pflege und Entlastung: praktische Tipps und Neuigkeiten für pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen – verständlich erklärt.

Update-Ticker Pflegereform

Was sich bei den Leistungen der Pflegeversicherung ändert – kurz und verständlich. Stand: Oktober 2026.

Nächster Schritt

Bundestag berät voraussichtlich ab 6. November 2026. Geplant sind die erste Lesung am 6. November und die abschließende Abstimmung im Dezember.

Geplant ab 2027

Neue Budgets geplant. Pflegegeld, Entlastungsbetrag und Verhinderungspflege sollen ab 2027 in neue Budgets übergehen; bei Pflegegrad 1 soll der Entlastungsbetrag entfallen. Die genauen Beträge stehen erst nach Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens fest.

14. Oktober 2026

Expertenkommission eingesetzt. Die Bundesregierung hat eine 13-köpfige Pflegestrukturkommission berufen. Sie soll bis Ende Januar 2027 erste Vorschläge für eine gute Pflegeversorgung und eine langfristig stabile Finanzierung der Pflegeversicherung erarbeiten; die darauf aufbauende Reform soll zum 1. Juli 2027 in Kraft treten. Pressemitteilung des Bundesgesundheitsministeriums →

30. September 2026

Bundeskabinett beschließt Pflegereform. Das Pflegeneuordnungsgesetz soll im Wesentlichen zum 1. Januar 2027 in Kraft treten, einzelne Teile später. Bis zum Inkrafttreten gilt das bisherige Recht – Ihre heutigen Leistungen bleiben also vorerst unverändert. Im parlamentarischen Verfahren kann sich der Entwurf noch ändern. Meldung der Bundesregierung →

Juli 2025

Gemeinsamer Jahresbetrag für Verhinderungs- und Kurzzeitpflege. Beide Leistungen teilen sich seitdem ein flexibles Budget von bis zu 3.539 € pro Kalenderjahr; die frühere sechsmonatige Vorpflegezeit für die Verhinderungspflege ist entfallen. Mehr zur stundenweisen Verhinderungspflege →

Januar 2025

Leistungsbeträge um 4,5 % erhöht. Der Entlastungsbetrag stieg von 125 € auf 131 € monatlich; auch Pflegegeld und Pflegesachleistungen wurden angehoben. Entlastungsbetrag richtig nutzen →

Beratung & offizielle Informationen

Unabhängige Beratungsstellen und die offiziellen Seiten der Bundesregierung – für alle, die sich selbst informieren möchten.

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